Herzlich Willkommen...

... auf der Homepage der Praxis Dr. Jens Meyer in Berlin-Mitte (Wedding).

Wir sind eine Facharztpraxis für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Gastroenterologie (Magen-Darm-Trakt) und Proktologie (Enddarmkrankheiten).

magen-darm

Unser Leistungsspektrum umfasst alle in diesem Bereich ambulant durchführbaren Untersuchungen, die der Diagnostik und Therapie gastroenterologischer Erkrankungen dienen. Immer wichtiger wird hier die Vorsorge, denn sie kann viel Leid verhindern. Darmspiegelung (Koloskopie) und Magenspiegelung (Gastroskopie) sind vermutlich die bekanntesten Untersuchungen.

Wir freuen uns, wenn Sie hier Informationen über unsere Leistungen abrufen, bzw. Aufklärungsbögen herunterladen und auf Ihrem PC ausdrucken.

Des Weiteren finden Sie auf diesen Seiten Informationen die Lage und Anfahrtsmöglichkeiten sowie die Öffnungszeiten unserer Praxis betreffend.

Einen Eindruck der Bewertung durch behandelte Patienten können Sie bei DocInsider, dem Portal für Arztbewertung und Arztsuche, erhalten.

Aktuelle Information in eigener Sache...

Stabwechsel zum 1.1.2027:

Inhaberwechsel in unserer Praxis zum nächsten Jahr

Wechsel Meyer Driehorst

Liebe Patientinnen und Patienten,

nach vier Jahrzehnten ärztlicher Tätigkeit übergebe ich meine Facharztpraxis für Innere Medizin und Gastroenterologie zum 1. Januar 2027 an Herrn Dr. med. Florian Driehorst.

Ich bin überzeugt, in ihm einen Nachfolger gefunden zu haben, der die Praxis in gleichem Sinne und mit derselben Hingabe zum Wohl unserer Patienten weiterführt.

Vielen von Ihnen ist Herr Dr. Driehorst längst ein vertrautes Gesicht: Seit Juli 2021 gehört er fest zu unserem Team und hat in dieser Zeit zahlreiche Patientinnen und Patienten untersucht und begleitet. Als Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie bringt er fundierte klinische Erfahrung mit, unter anderem aus seiner mehrjährigen Weiterbildung in der Abteilung für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie am Helios Klinikum Berlin-Buch sowie aus Stationen in der Inneren Medizin, Intensivmedizin und Onkologie.

Was für Sie gleich bleibt: unser eingespieltes Praxisteam, das gewohnte Leistungsspektrum von der Vorsorge-Darmspiegelung bis zur Proktologie, unsere zertifizierten Qualitäts- und Hygienestandards und eine Behandlung, bei der Sie sich gut aufgehoben fühlen dürfen. Bereits vereinbarte Termine behalten natürlich ihre Gültigkeit.

Ich bedanke mich ganz herzlich für Ihr langjähriges Vertrauen, das Sie unserer Praxis entgegenbringen – und das Sie, wie wir hoffen, künftig auch Herrn Dr. Driehorst schenken werden.

Ganz verabschieden werde ich mich auch noch nicht: als Urlaubsvertretung werde ich ab und an in der Praxis für Sie tätig sein.

Herzliche Grüße und das Beste für Ihre Gesundheit wünscht Ihnen
Ihr Dr. med. Jens Meyer

 

Wie geht Darmspiegelung?

content video koloskopie
Wie geht Darmspiegelung? Schauen Sie sich hierzu unser Video an.

Aktuelle Informationen

Darmkrebs 2026:

Vorsorge-Zahlen steigen weiter an

„Darmkrebs kann verhindert werden. Diese Botschaft spricht sich immer mehr herum und schlägt sich darin nieder, dass immer mehr Menschen das Angebot einer Vorsorge-Darmspiegelung in Anspruch nehmen“, erklärte die Sprecherin der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte, Dr. Petra Jessen z. B. anlässlich des Darmkrebsmonats Anfang 2026.

Darmkrebs-Vorsorgemonat März

Alle gesetzlich Krankenversicherten haben ab 50
einen Anspruch auf zwei Darmspiegelungen im Abstand von zehn Jahren.

Sprechen Sie uns einfach an. Wir beraten Sie gern.


Die aktuellsten Zahlen aus dem jetzt vorgestellten Trendreport 2025 des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (ZI) weisen aus, dass die Zahl der Vorsorge-Darmspiegelungen seit 2022 kontinuierlich zugenommen hat. Während in 2024 insgesamt 638 Tsd. Früherkennungskoloskopien durchgeführt worden sind, waren es allein im ersten Halbjahr 2025 bereits 339 Tsd.

„Alle gesetzlich Krankenversicherten haben ab 50 einen Anspruch auf zwei Darmspiegelungen im Abstand von zehn Jahren“, so Dr. Jessen. „Im Zuge dieser Untersuchungen werden Polypen entfernt, aus denen Darmkrebs entstehen kann. Sollte ein Darmkrebs entdeckt werden, ist die Heilungschance umso größer, je früher die Diagnose erfolgt.“

Darmkrebs ist eine der häufigsten Krebstodesursachen. Erfreulicherweise gehen sowohl Neuerkrankungsrate als auch Sterbezahlen dank der Vorsorge-Untersuchung seit vielen Jahren stetig zurück. Dr. Jessen: „Darmkrebs kann verhindert werden. Darmkrebs ist heilbar. Wer Vorsorge und Früherkennung nutzt, kann sich schützen.“

Bei vertieftem Interesse finden Sie hier den ZI-Trendreport 2025.

Tagesspiegelbeitrag zum Thema "Darmkrebs"

Mit wenig Aufwand viel erreichen

Das kolorektale Karzinom zählt zu den am intensivsten erforschten Tumorarten. Gleichzeitig gibt es zahlreiche Möglichkeiten, seiner Entstehung vorzubeugen.

Darmkrebs entsteht in der Regel sehr langsam und entwickelt sich über viele Jahre hinweg. Ausgangspunkt sind Veränderungen der Zellen in der Darmschleimhaut. Daraus entstehen zunächst Wucherungen, sogenannte Polypen, die anfangs meist gutartig sind. Diese Adenome können jedoch entarten: Die Zellen beginnen sich unkontrolliert zu vermehren und entwickeln sich schließlich zu Krebs. Rund 90 Prozent aller Darmkrebserkrankungen gehen auf solche ursprünglich gutartigen Darmpolypen zurück.

Die Gründe für diese Veränderungen können unterschiedlich sein. Neben einer genetischen Veranlagung spielen auch Lebensstilfaktoren eine Rolle, etwa Übergewicht, Bewegungsmangel sowie der Konsum von Tabak, Alkohol oder rotem und verarbeitetem Fleisch. „Wir wissen inzwischen, dass sich etwa 30 bis 40 Prozent aller Krebserkrankungen durch einen gesunden Lebensstil verhindern lassen – das bezeichnet man als Primärprävention“, erklärt Heidrun Thaiss, Geschäftsführerin und Direktorin Medizin und Wissenschaft der Felix Burda Stiftung, die sich der Darmkrebsprävention widmet.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Vorbeugung ist die sogenannte Sekundärprävention, also die Früherkennung von Krebs. Gerade beim Darmkrebs sind die Möglichkeiten dafür besonders gut. Anders als bei vielen anderen Krebsarten stehen mit dem Stuhltest und der Darmspiegelung – der Koloskopie – zwei wirksame Untersuchungsmethoden zur Verfügung. Mit ihrer Hilfe kann Darmkrebs frühzeitig erkannt oder sogar verhindert werden, vorausgesetzt, die Angebote werden auch genutzt. „Obwohl 2024 mehr Menschen als zuvor an der Vorsorge teilgenommen haben, erreichen wir noch immer nicht die Inanspruchnahme, die wir uns wünschen“, sagt Thaiss. Nach Angaben des Deutschen Krebsforschungszentrums nutzt weniger als ein Fünftel der Anspruchsberechtigten diese Vorsorgeangebote. Besonders niedrig ist die Teilnahmequote bei Männern, obwohl sie häufiger an Darmkrebs erkranken als Frauen.

Darmspiegelung ist schmerzfrei

Viele Menschen scheuen eine Darmspiegelung, was laut Thaiss häufig auf Vorurteile zurückzuführen ist. Besonders verbreitet ist die Annahme, die Untersuchung sei schmerzhaft. „Das stimmt nicht. In der Regel verläuft der Eingriff für die Betroffenen schmerzfrei, sodass niemand davor Angst haben muss“, erklärt Thaiss. Unangenehm kann jedoch die Vorbereitung sein. Dennoch hat sich auch hier einiges verbessert: Die Abführlösungen sind heute teilweise geschmacklich erträglicher, sodass sie nicht mehr mit großer Überwindung eingenommen werden müssen. Unvermeidlich bleibt allerdings, dass der Tag vor der Untersuchung überwiegend auf der Toilette verbracht wird.

Eine gründliche Vorbereitung ist dabei wichtig. „Je sorgfältiger der Darm gereinigt wird, desto besser ist die Sicht für den Koloskopeur und desto leichter lassen sich mögliche Polypen erkennen“, betont Thaiss. Zudem hat die Untersuchung einen langfristigen Vorteil: „Wer die Prozedur einmal hinter sich hat, hat in der Regel für zehn Jahre Ruhe und die Gewissheit, dass keine Krebsvorstufen im Darm vorhanden sind. Das rechtfertigt den Aufwand.“

Deutlich unkomplizierter ist der Stuhltest. Dabei wird alle zwei Jahre eine Stuhlprobe auf versteckte Blutspuren untersucht. „Der Test ist ähnlich zuverlässig wie eine Koloskopie“, erklärt Thaiss. „Allerdings erkennt er nur bereits vorhandenen Krebs im Frühstadium. Polypen als mögliche Vorstufe werden meist nicht entdeckt, weil sie in der Regel nicht bluten.“

Bei den 50- bis 75-Jährigen, die in Deutschland einen Stuhltest durchführen lassen, fällt bei etwa fünf bis neun Prozent das Ergebnis positiv aus, was bedeutet, dass Blut im Stuhl nachgewiesen wurde. „Ein solcher Befund bedeutet jedoch nicht automatisch, dass Darmkrebs vorliegt. Das ist lediglich bei etwa zehn Prozent der positiven Tests der Fall“, erklärt Christian Pox, Chefarzt der Medizinischen Klinik am St. Joseph-Stift in Bremen und Vorstandsmitglied der Gastro-Liga. Deshalb folgt auf einen positiven Stuhltest grundsätzlich eine Darmspiegelung, um Darmkrebs sicher nachzuweisen oder auszuschließen. Wenn dabei kein Krebs festgestellt wird, ist in den folgenden zehn Jahren kein weiterer Stuhltest erforderlich.

Gesetzlich Versicherte Frauen und Männer ab 50 Jahren haben Anspruch auf zwei Vorsorge-Darmspiegelungen im Abstand von zehn Jahren. Alternativ können sie alle zwei Jahre einen Test auf okkultes, also mit bloßem Auge nicht sichtbares Blut im Stuhl durchführen lassen. Wer sich nach der ersten Darmspiegelung zehn Jahre später gegen eine zweite entscheidet, kann stattdessen wieder den Stuhltest nutzen.

Die Teilnahme an der Vorsorge bietet auch therapeutische Vorteile. „Je früher wir den Krebs entdecken, desto größer sind die Heilungschancen“, sagt Pox. Fortschritte in der Behandlung, etwa verbesserte Chemotherapien und in bestimmten Fällen auch Immuntherapien, erhöhen zusätzlich die Erfolgsaussichten. „Wenn der Krebs noch auf die Darmwand begrenzt ist, liegt die Fünf-Jahres-Überlebensrate inzwischen bei nahezu 100 Prozent“, so Pox.

Eine absolute Sicherheit können Vorsorgeuntersuchungen jedoch nicht garantieren. Polypen können sich beispielsweise in Darmwindungen verbergen oder noch so klein sein, dass sie während der Koloskopie übersehen werden. Deshalb sollte man auch bei bestimmten Beschwerden ärztlichen Rat suchen, selbst wenn die letzte Darmspiegelung unauffällig war. „Das häufigste Symptom bei Darmkrebs ist Blut im Stuhl“, erklärt Pox. „Auch deutlich veränderte Stuhlgewohnheiten oder ein plötzlich starker Gewichtsverlust sollten ärztlich abgeklärt werden. Schmerzen hingegen treten bei Darmkrebs glücklicherweise nur selten auf.“

[Quelle bzw. Grundlage: Tagesspiegel, Claudia Füßler: Mit wenig Aufwand viel erreichen]

Verstärkung in unserem Team!

Eine Praxis - zwei Ärzte.

Durch die Anstellung von Herrn Dr. med. Florian Driehorst konnten wir einen erfahrenen Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie für die Mitarbeit in unserem Team hinzugewinnen. Wir freuen uns über seine tatkräftige Unterstützung und danken Ihnen, liebe Patient*innen, für das ihm entgegengebrachte Vertrauen.

Wichtig: Vorsorge

Flächendeckendes Darmkrebs-Vorsorgeprogramm für alle Mitglieder von gesetzlichen Krankenkassen...

Erfahren Sie mehr...

Gut informiert.

Lesen Sie bei uns regelmäßig die aktuellen Informationen aus der Gastroenterologie.

Informieren...

Schmerzfrei

Bei uns werden Sie schmerzfrei behandelt. Eine angemessene Sedierung sorgt für eine tiefe Entspannung - bei allen Behandlungen.

Downloads

Laden Sie sich hier Aufklärungs- und Fragebögen herunter.

Mehr Infos...